Runde 16-Petersdorf II

SV Justiz : Petersdorf II 4:1 (1:0)
1:0 Huttmann (8. Min)
2:1 Gfrerer (47. Min)
3:1 Hartmann (71. Min)
4:1 Holl (81. Min)

2018- Spielbericht

Im zweiten Heimspiel der Rückrunde empfingen die Mannen des heiligen SV Justiz die Kampfmannschaft aus Petersdorf II. Für Fans von Wissen über Katastralgemeinden sei erwähnt, dass das „II“ im Namen von Petersdorf nicht für die zweite Kampfmannschaft steht, sondern dass es sich hierbei um einen Zusatz handelt, damit Petersdorf II, von Petersdorf I im selben Bezirk unterschieden werden kann.

Der SV Justiz begann das Spiel wie gewohnt mit einem soliden und konzentrierten Kurzpassspiel. Der Ball wurde geschickt und sicher in den eigenen Reihen gehalten. Die Vorgabe unseres besten Trainers der Welt, zahlte sich aus: in der 8. Minute stellte unser Kapitän Börni auf 1:0. Man möchte meinen, dass der Drops somit gelutscht war, aber Nein der heilige SV Justiz wich von der zuvor erfolgreichen Taktik ab und hörte auf Fußball zu spielen. Riskante Zauberpasses, mangelndes Zweikampfverhalten und zu große Abstände zwischen Verteidigung und Mittelfeld, und Mittelfeld und den Stürmern wurden den Fans zugemutet. Petersdorf II kam vereinzelt zu Chancen, die jedoch nicht in zählbares umgesetzt wurden. Justiz hatte zwar auch einige Chancen, welche nicht zu Toren führten und so stolperte man sich in die Halbzeit oder stammelt sich zur Mitte dieses Spielberichts.

Die zweite Halbzeit startete holprig, da man sich in der 47. Minute durch einen Stellungsfehler in der Abwehr, das 1:1 einfing. Die Antwort des heiligen SV Justiz folgte prompt in der selben Minute, und somit war die Ein-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Das restliche Spiel plätscherte dahin, nur unterbrochen durch vereinzelte Torchancen der Petersdorfer und der Torjubel zum 3:1, respektive 4:1. Man bräuchte schon einen Literaten von Weltrang um diese Geschichte fantastischer auszugestalten.

Summa summarum lässt sich das Spiel mit diesem Spielbericht vergleichen:
Die Qualität der Darbietung war höchstens passabel.
Der Verlauf entspricht dem Gegenteil von souverän.
Man ist froh, wenn der Schlusspfiff ertönt, oder der letzte Satz geschrieben wurde.

Ende möchte ich diesen Spielbericht mit einem Zitat, dass zum gestrigen Spiel passt:

„Egal wo man hingeht, dort ist man dann.“

#13