Runde 2-Unterpremstätten II

SV Justiz : Unterpremstätten II 6:0 (4:0)
1:0 Weinhandl (19. min.)
2:0 Ziegerhofer (20. min.)
3:0 Luger (35. min.)
4:0 Huttmann (42. min.)
5:0 Huttmann (57. min.)
6:0 Luger (72. min.)

2018- Spielbericht

Freitag, der 17. August, Heimspielpremiere in der 1. Klasse Mitte B für den SV Justiz. Wie jedes Jahr zu Beginn der Saison, ist es auch heuer ein Mysterium wie stark uns die Gegner begegnen werden, für eine aussagekräftige Tabelle ist es einfach noch zu früh. Unterpremstätten II hatte letztes Jahr eine starke Mannschaft und verlor die eigene Auftakpartie 0-1 gegen Lassnitzhöhe, einen selbsternannten Titelfavoriten. Man konnte also davon ausgehen, dass hier eine harte Nuss in die heimische Arena kommen würde.

Das Spiel begann mit einer dominanten SVJ-Phase, welche auch gleich mit einem himmelhoch jubelnden David C. in einem Tor gipfelte. Jedoch hatte D. Cemernek, wie wir ihn aus Anonymitätsgründen nennen wollen, nicht genau hingesehen, hatte Kagsi bei der wunderbaren Flanke unseres Siegis doch kurzerhand Maradonas Arm abgeschraubt. Der Jubel blieb uns also im Hals stecken, gefährlich war die Szene aber allemal. Besser, aber vor allem legaler (geht ja gar nicht anders als Sheriff) machte es Stevie-G in der 19. Minute, er verwandelt den an Börni verursachten Elfmeter souverän. Das Tor gab Sicherheit und bestärkte uns in unserer Spielweise, so wurde ein Pressing aufgezogen, welches der jungen Unterpremstätten-Mannschaft kaum Luft zum Atmen ließ. Siegi, CR7 und Börni erhöhten in Hälfte eins noch hochverdient auf 4-0 aus unserer Sicht – fast so schön war an diesem Abend nur der herrliche Sonnenuntergang über der Murauer Bier Arena.

Halbzeit zwei lief im Grunde gleich wie Halbzeit eins ab: Überlegene Justizler, oft überforderte, wenn auch bemühte Unterpremstättinger. Am Ende steht ein ungefährdeter 6-0 Heimsieg, wobei sowohl Börni, als auch CR7 einen Doppelpack schnüren konnten.

Sollte das Niveau und die Konzentration weiter so gehalten werden, könnte dies eine spannende Saison werden. Aber wie sagte schon einst der große Albert Einstein: „Hätte, hätte, Fahrradkette.“. Der Tag sollte nicht vor dem Abend gelobt werden, mehr als ein ansehnlicher Start in die Saison war es bislang nicht.

Besonders erwähnt sei zum Schluss noch die atemberaubende Kulisse! Danke an alle Zuseher und Unterstützer, ihr peitscht uns jedes Wochenende nach vorne und gebt uns die letzten 15% Kraft und Willen wenn’s gerade schwierig ist. Gerade in dieser Partie wart ihr wieder unser 12. Mann und es wäre ein Traum wenn die Zuschauerzahlen weiterhin so blieben, wer weiß was wir heuer gemeinsam erreichen könnten. Träumen darf man ja, wenn man rechtzeitig aufwacht.