Runde 18-Mooskirchen

SV Justiz : Mooskirchen II 4:1(1:0)
1:0 Sommerauer (41. min.)
2:0 Ziegerhofer (62. min.)
3:0 Huttmann (67. min.)
4:1 Ziegerhofer (76. min.)

2018-18-Mooskirchen

Nach den Erfolgen der letzten Runden wollte der heilige SV Justiz klarstellen, dass dies nicht auf Zufall oder schlechte Gegner zurückzuführen war, sondern, dass Stabilität und Routine in der Mannschaft eingekehrt sind. Mittlerweile machten Gerüchte die Runde, dass man nur mehr in den Auswärtsspielen die Punkte hole und die Heimspiele nicht glücksbringend sind.

Der Trainer Jürgen Rossi Rossmann wählte einen Kompromiss und ließ auf Naturrasen auflaufen, somit ein halbes Auswärtsspiel. Die Spieler waren mehr als motiviert, da nicht nur der Leiberlkampf in der Mannschaft am Tagesprogramm steht, sondern auch vom Hinspiel mit den Mooskirchnern eine Rechnung offen war.
Rossi setzte auf das eingespielte 4-4-2 System und betonte im Vorfeld wie wichtig das Abwehrverhalten ist, da nicht nur drei Punkte das Ziel der Partie waren, sondern auch ein zu Null.
Beide Mannschaften gingen äußerst ambitioniert in das Spiel und so gab es in der ersten Hälfte Chancen auf beiden Seiten. Die Abseitsfalle des Justizler schnappte des öfteren zu und der Schiri, der insgesamt eine starke Leistung brachte, erkannte das nicht zu unrecht. Viele Fans waren von Nah und Fern angereist um den heiligen SV Justiz siegen zu sehen. So war die Freude groß, als in der 41. Minute die Heimmannschaft durch den Tennie-schwarm Jules in Führung ging. Von der Tribüne hörte man unter den Jubelrufen auch die Forderung nach der traditionellen „Kiste“, da es das erste Tor für ihn bei dem schönsten Verein der Welt war. Aus verlässlicher Quelle ist bekannt, dass er diese Kiste gerne sponsert, dennoch die Frage kam: „Werden eigentlich immer neue Kistenkaufgründe erfunden oder ist das bei jedem so?“ – Es ist bei jedem so!

Der Trainer war mit der Leistung der Mannschaft in der ersten Halbzeit zufrieden: Ein Tor erzielt und keines bekommen, aber da geht noch mehr. Da muss noch mehr gehen.
Franz wurde in der Halbzeitpause durch den, nach eigenen Angaben, top-fiten Tom ersetzt. Er hatte dem Trainer noch nach dem Abschlusstraining versichert, dass er 100% Leistung erbringen kann, da er im Heimaturlaub nicht auf der faulen Haut gelegen hatte. Das war erkennbar, da er wirklich neue Dynamik und jungen Schwung in das Spiel brachte und auf der rechten Seite bis hinein in die Mitte des Mittelfelds unablässig arbeitete.
Der unbedingte Willen dieses Spiel zu gewinnen spiegelte sich in der 62. Minute durch ein Tor beim SV Justiz wider. 2:0 Der Torschütze war diesmal Ziegi nach einer Wahnsinns-Vorarbeit durch Marcello der gemeinsam mit dem Kapitän die extrem agile Speerspitze der Mannschaft bildete. Nur 5 Minuten danach köpft Bernie selbst in die Hütte der Mooskirchner und erhöhte auf einen Spielstand von 3:0 wobei die Vorlage vom Torschützen Jules kam.
Das Spiel schlief keinesfalls ein so kam es zu dem Gegentreffer. Eine Fehlerkette von ganz vorne bis ganz hinten bei den Justizlern ermöglichte den Mooskirchnern ein Tor. Neuer Spielstand 3:1 – die Null war dahin...
Aus dem Spiel ging Jörg und neu im Spiel war ein souveräner Defensivspieler: Fladl
Der Trainer wollte hier offensichtlich nichts mehr anbrennen lassen, wobei ihm die Mannschaft das mit einem erneuten Treffer in der 76. Minute bewies. Ziegi versenkte abermals an diesem Abend das Leder im Tor der Mooskirchner, nachdem Bernie zwei, drei, manche behaubten noch mehr, Mooskirchner „übertrippelt“ hatte. Man erkannte sofort, dass die Offensivkräfte von Justiz nicht eigensinnig agierten und einerseits Tore machten, andererseits Assist-geber für die Mannschaftskollegen waren und somit stand es 4:1.
Doppelpack Ziegi wurde mit tobendem Applaus verabschiedet und mit gleichem Enthusiasmus wurde Domi Welblabla in der Arena begrüßt.
Der heilige SV Justiz spielte das Ding glasklar nach Hause und das freute auch das jüngste Mitglied, Lea, des heiligen SV Justiz, das zum ersten Mal bei einem Spiel anwesend war und es werden hoffentlich noch viele folgen.

Wir gratulieren auf diesem Weg noch einmal den Eltern Cassy und Oli zu ihrem Glück und verbleiben mit einem lauten: Juuuuuuusssttttiiiiiiiiiiiiiizzzzzzzz!!!!