R05-Mooskirchen

USV Mooskrichen : SV Justiz 2:3 (1:1)
1:1 Mayer (12. min.)
1:2 Weinhandl (56. min.)

2017-05-Mooskirchen

Naja, eines vorweg: Aus den erhofften 7 Punkten aus 3 Spielen sind es genau Null geworden. Der knappen Niederlage gegen Unterpremstätten folgte eine unglückliche gegen Pirka und jetzt leider ein absoluter Tiefpunkt. Gegen die „Zweier“ von Mooskirchen setzte es nach einer desaströsen Vorstellung eine 2 zu 3 Schmach.

Wie kam es dazu:
Justiz startete mit einer 4-2-3-1 Formation, hatte aber gleich zu Beginn Schwierigkeiten, so richtig ins Spiel zu kommen. Anders die jungen Mooskirchner, die bereits nach wenigen Minuten eine Topchance ausließen und schon nach vier Minuten in Führung gingen, nachdem ein Stürmer auf der linken Seite zu leichtes Spiel hatte, einen Querpass spielte und sein Sturmpartner denn Ball nur mehr über die Linie rollen musste. Wenigstens weckte das Gegentor die Justizmannschaft etwas und man fand langsam ins Spiel. Wie einfach Fußballspielen sein kann, zeigte der Ausgleich. David brachte aus der Abwehr den Ball ins Spiel, der Ball kam zu Börni, welcher David M. perfekt freispielte und dieser ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte den Ball trocken im linken Eck. Nach dem Ausgleich wurde es ein recht gefälliges Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten, vor allem die Abwehr von Mooskirchen wirkte stark verunsichert und ermöglichte Justiz durch einfache Fehler immer wieder gefährliche Aktionen. Leider konnte keine dieser Aktionen erfolgreich abgeschlossen werden und am Ende der ersten Halbzeit hatte Justiz auch noch Glück, als ein Ball auf der eigenen Torlinie gerade noch abgewehrt werden konnte. So ging es mit einem Unentschieden in die Pause.


Die zweite Hälfte begann wieder mit hellwachen Mooskirchnern, jedoch brachte Justiz diesmal das Spiel schneller wieder unter Kontrolle. Folge davon war die Führung von Justiz. Nach einem schnellen Doppelpass zwischen Bene und David M. schloss Bene mit einem Schuss ins linke Eck ab. Durch den Treffer wirkte die junge Mooskirchnermannschaft gebrochen und Justiz hatte daraufhin das Spiel im Griff. Leider verabsäumte man es jedoch einen vorentscheidenden 2 Tore Vorsprung zu erzielen und wie es halt so ist im Fußball, bekommt man die Tore, die man selber nicht schießt: Nach einer missglückten Abwehr im Strafraum von Justiz, ließ man dem gegnerischen Stürmer viel zu viel Zeit und dieser „schupft“ den Ball wunderschön ins lange Kreuzeck. Doch damit nicht genug, bekam man, als alles schon auf ein Unentschieden hindeutete, in der Schlussphase sogar noch das 3 zu 2.

Wenns nicht läuft, dann läufts nicht, könnte man sagen. Dass die Niederlage jetzt am Samstag gegen einen Gegner, welchen man eigentlich schlagen muss, zustande kam, hat jedoch andere Gründe. Alle diese jetzt aufzuschreiben würde den Rahmen sprengen, trotzdem sei gesagt, dass sich ein jeder Spieler an seiner eigenen Nase nehmen muss. Es ist zu einfach, sich auf andere Spieler auszureden, welche Fehler fabrizieren oder das ach so harte Training vom Donnerstag als Ursache für die Niederlage herzunehmen. Jeder Spieler selbst muss sich überlegen, was er selbst besser machen kann (z.B.: richtige Vorbereitung am Vorabend des Spiels; Kritik besser und vor allem zu einem besseren Zeitpunkt anbringen; sich seiner eigenen Fehler bewusst sein …), dann werden wir gemeinsam wieder aus diesem Sumpf herauskommen.